AlpenStadtMuseum feiert einjähriges Jubiläum

25. Januar 2024 : Ein besonderes Jubiläum feiert das AlpenStadtMuseum am Sonntag, den 28. Januar: Denn dann ist es genau ein Jahr her, dass das Museum nach mehrjähriger Umbau- und Erweiterungsphase seine Türen das erste Mal für Besucherinnen und Besucher öffnete.

Dieser Tag soll natürlich auch mit den Menschen gefeiert werden, die diesem Ort Leben einhauchen: mit allen Museumsfreundinnen und -freunden sowie mit denen, die es gerne werden wollen. Zwar gibt es keine „Party“ im eigentlichen Sinne, aber am Ehrentag des Museums erwartet alle Besuchenden zu den Öffnungszeiten 10 bis 18 Uhr freier Eintritt. Zudem werden um 11 Uhr und 15 Uhr kostenfreie Führungen durch die Ausstellung angeboten. Auf Wunsch ist ansonsten auch eine Tour auf eigene Faust mit kostenlosem Audioguide möglich.

 Das Museumsteam kann auf ein ereignisreiches Jahr zurückblicken: Fast 20.000 Gäste kamen bisher, Allgäuer und Besuchende aus aller Welt. Und sie zeigten sich begeistert, nicht nur von der neu entwickelten Dauerausstellung, sondern auch von der Architektur und Wohlfühlatmosphäre des Hauses. Spannend war bei der Eröffnung auch die Frage, ob sich die bei der Konzeptionierung hoch gesteckten Ziele umsetzen lassen würden: Man wollte ein Museum für alle Menschen schaffen, einen Ort mit Aufenthaltsqualität, der Raum für Austausch und Begegnungen schafft. Wenn man sich die zahlreichen Rückmeldungen anschaut, ist dies gelungen. Das Museum wird als perfektes Rundumpaket wahrgenommen. Mit einer Mischung aus liebevoll ausgewählten Objekten, fachlich detaillierten Beschreibungen und zahlreichen Mitmachstationen spricht die Dauerausstellung Alt und Jung, Fachleute und Laien, Einheimische und Gäste an. Dies wurde auch von Fachleuten so wahrgenommen, die das Museum bereits mit drei Preisen bedachten: dem Förderpreis „Vermittlung im Museum“ der Bayerischen Sparkassenstiftung, dem Architekturpreis des Bezirks Schwaben (Andreas Ferstl Architekten) sowie dem German Design Award 2024 für die Gestaltung der Dauerausstellung (res d Design und Architektur).

In den Rückmeldungen werden einige Teile der Ausstellung als besonders positiv hervorgehoben: Viele loben die Darstellung der Geschichte der ehemaligen NS-Ordensburg aus verschiedenen Perspektiven. Bestaunt wird häufig das Echtpflanzenpräparat, das die Pflanzenvielfalt der Allgäuer Bergwiesen zeigt. Auch die rasante interaktive Rodelabfahrt vom Mittag lassen sich nur wenige entgehen. Wie erhofft nutzen viele Kinder die Möglichkeit, sich von Stubenfliege Friedl auf der Kinderspur durch die Ausstellung führen zu lassen. Führungen, Fortbildungen, Workshops, Aktionstage und Vorträge erfüllen nicht nur den Veranstaltungs- und Pädagogikraum mit Leben. Ebenso hat sich das Museumscafé innerhalb kürzester Zeit zu einem beliebten Treffpunkt entwickelt und verfügt bereits über eine beachtliche Zahl an Stammgästen, die auch unabhängig vom Museumsbesuch vorbeischauen.

Ansonsten sind es aber vor allem die Begegnungen und Gespräche zwischen Besuchenden, Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen, die schon jetzt eine eigene Museumsgeschichte schreiben: So zum Beispiel der Gast an der Zitherstation, der mit seiner Interpretation von „Ein Männlein steht im Walde“ die Umstehenden zum Mitsingen bewegte. Oder die kleine Katze, die ebenfalls zu den Stammgästen des Museums zählt und bereits einen Feueralarm auslöste. Oder die zahlreichen Gäste, die nach dem Besuch der Ausstellung aus ihrem eigenen Leben erzählen. Das Team des AlpenStadtMuseums freut sich auf ein spannendes zweites Jahr, das die (Erfolgs-)geschichte hoffentlich weiterschreibt.

Schon einmal ein kleiner Ausblick auf das Sonderausstellungsprogramm 2024: Bis Mitte Mai kann die Ausstellung „Wildwuchs – Allgäuer Wildkräuter im Wandel der Zeit“ besucht werden, bis zum frühen Herbst die Ausstellung „Fair enough? Eine interaktive Ausstellung zu Fast vs. Fair Fashion“ und im Anschluss die Ausstellung „Bergwachtgeschichten/101 Jahre Bergwacht Sonthofen“. 

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